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Mittwoch, 27. April 2016

Wichtige Fandiskussionen

Vor kurzem hatte ich eine kurze Meinungsverschiedenheit mit einer Freundin über die Frage, ob denn wohl ein Stormtrooper oder BB 8 der coolere Star Wars Charakter sei.
Die Antwort scheint mir eindeutig zu sein...

Mittwoch, 27. Januar 2016

Tassen fürs Rollenspiel

Eine talentierte Freundin, die schon einige sehr großartige Dinge hergestellt (und noch viele mehr...) hat, brachte mich vor ein paar Tagen durch diesen Post zu einer spontanen Eingebung. Seit beinahe fünf Jahren diene ich als Spielleiter einer Rollenspielrunde in der grimmen Dunkelheit des 41. Jahrtausends. Naturgemäß ist bei solchen Spielerunden der Kaffeekonsum sehr hoch, weshalb große, passende Kaffeebecher für alle Teilnehmer eine gute Idee sein dürften.

Also folgte ich ihrem Beispiel und begab mich, wenn auch widerwillig, in die örtliche schwedische Botschaft. Nach kurzer Suche wurde ich fündig und erstand 5 große weiße Tee- und Kaffeebecher zu einem annehmbaren Preis. Im benachbarten Bastelgeschäft ließ sich auch ein schwarzer, feiner Porzellanstift finden, wenn auch zu einem nicht mehr ganz so annehmbaren Preis.

Ich entschied mich die gespielten Charakere der Spieler als Vorbild zu nehmen. Jeder stammte aus einer anderen Organisation der Hintergrundwelt und hatte, durch Würfelglück, zu Beginn der Runde vor vielen Jahren eine "Weissagung" erhalten. Somit sollte als Motiv für die Tassen das Symbol der jeweiligen Organisation und darunter die Weissagung herhalten.

Der Becher der Techpriesterin

Für den Chef, der Becher des Inquisitors.
Freihandzeichnen ist nicht leicht. Glücklicherweise kann man auf den Tassen großartig mit dünnen Bleistiften eine Skizze aufbringen, an der man sich orientieren kann. Insgesamt nahmen die vier Tassen für die Spieler etwa eine Stunde Arbeit in Anspruch (inklusive Suchen der Motive, Vorzeichnung etc.) Nach dem Trocknen wanderten die guten Stücke noch in den Backofen und fertig war das Projekt - zumindest erst einmal, denn ich war mir noch nicht sicher, was ich aus der fünften Tasse machen sollte.
Soldaten leben auch (fast) nur von Kaffee, der Becher des Gardisten.

Der Becher des Assasssinen.

Auch hier half wieder eine Eingebung, es sollte ein grobes Bild des Imperators (einen solchen gibt es in der Hintergrundwelt) sein. Für diesen brauchte ich natürlich zusätzlich einen goldenen Stift.
Verneigt Euch vor dem Imperator!

Etwas unsicher war ich, ob meine künstlerischen Fertigkeiten ausreichen würden, doch das Ergebnis ist zufrieden stellend. Somit steht der nächsten Spielrunde nichts im Wege und ich kann durch meinen Kaffeebecher deutlich zeigen, wer das Sagen hat.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Snacks für Sternenkrieger

Natürlich kommt man dieser Tage an Star Wars nicht vorbei. Zur Vorbereitung gab es einen Filmmarathon der Originaltrilogie mit ein paar Freunden. Zur kulinarischen Erbauung steuerte ich einige Darth Vader Muffins bei, was zudem die Einweihung der entsprechenden Muffinformen darstellte. Zwei Fliegen mit einer Klappe.


Der Rührteig wurde mit etwas Kakao und gehackter Schokolade auf die dunkle Seite der Macht gebracht. So konnten wir dann ohne größere Ausfälle viele Stunden Filmgenuss in einer weit, weit entfernten Galaxis überstehen...

Sonntag, 20. September 2015

Iä! Iä! Cthulhu Fhtagn!

Zusätzlich zu den Sturmtruppen des Imperiums habe ich mich für die Feier im August auch an eine größere Torte gewagt, die in diesem Fall den großen Cthulhu, bekannt aus den Werken von H.P. Lovecraft, darstellen soll. Auch das war eine Premiere, etwas derartiges hatte ich noch nie zuvor geschaffen.

Als Basis diente ein Rührteigkuchen in einer Springform gebacken. Da ich die doppelte Menge an Teig aus dem Rezept verwendet habe, ging das Ding ziemlich auf und brauchte auch deutlich länger als vorgesehen. Mithilfe eines kleinen Messers und eines Bindfadens (MacGyver lässt grüßen) halbierte ich den Kuchen horizontal und unfallfrei. Ich wollte ihn mit etwas füllen, damit er nicht zu trocken im Geschmack würde, hierfür bestrich ich die untere Hälfte mit geschmolzener Schokolade und Kirschkonfitüre. Nachdem ich ihn wieder zusammen gesetzt hatte, verwendete ich auch außen Schokolade und Konfitüre, damit die nächste Schicht hielt - Marzipan!!

Eine Marzipandecke bildete die Grundlage. Leider war sie doch etwas zu klein für den riesigen Kuchen, so dass sie an einigen Stellen einriss. Da das ganze Projekt ein sehr experimentelles war, versuchte ich nach dem Auflegen der Decke sie mithilfe von Lebensmittelfarbe, in Wasser mit etwas Puderzucker gelöst, einzufärben. Das klappte nur mittelgut, immerhin wirkte das Marzipan nach der Behandlung zumindest hellgrün.

Nun folgte der künstlerische Aspekt: Kopf, Flügel und Tentakel des großen Cthulhu mussten geformt werden. Auch hierzu hatte ich Marzipan besorgt, dass ich ebenfalls grün einfärbte, was vor der Weiterverfärbung besser klappte. Das Zeug war außerordentlich klebrig, ließ sich aber ganz gut formen und hielt auch perfekt auf der Marzipandecke. Die zuvor aufgetauchten Risse nutzte ich, so dass der Eindruck entstand, dass die Tentakel aus dem Kuchen hervorbrechen.

Es war ein Haufen Arbeit, sorgte aber für einige Begeisterung und schmeckte ganz gut. Für weitere Projekte in der Richtung nehme ich mit, dass die normale Teigmenge ausreicht, dass ein anderes "Klebemittel" als Schokolade und Konfitüre verwendet werden sollte und dass ich mich vielleicht mal an Fondant heranwagen sollte, da es vermutlich weniger klebt und leichter zu verarbeiten ist. Außerdem sollte ich, wenn es dann soweit ist, mutig mit dem Messer voranschreiten und das Anschneiden der Torte übernehmen, da sich niemand sonst traute, die Hand gegen den großen und mächtigen Cthulhu zu erheben, wahrscheinlich aus Angst um die geistige Gesundheit.

Ph'nglui Mglw'nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn.

Dienstag, 25. August 2015

Für das Imperium!

In Reih und Glied angetreten sehen wir hier die Sturmtruppen des Imperiums. Und so schnell wie ihre großen Vorbilder von den Rebellen niedergestreckt werden, so schnell waren diese Versionen vertilgt.

Anlässlich einer Geburtstagsfeier sollte ich Gebäck mit Motiv produzieren. Etwas derartiges hatte ich noch nie gemacht – Herausforderung angenommen! Irgendwo in den Tiefen des Internets stieß ich auf eine Anleitung um aus Marshmallows Star Wars Stormtroopers zu machen. Einen lebensmitteltauglichen Marker konnte ich leider kurzfristig nicht mehr organisieren, daher musste ich ein wenig improvisieren.
Die Grundlage des ganzen sind einfache Rührteigmuffins mit Schokoladensplittern im Inneren. Die Marshmallows habe ich mittels eines Zahnstochers bemalt, als Farbe diente ein sehr ergiebiges schwarzes Färbemittel für Buttercreme. Dies gestaltete sich zunächst sehr mühsam, nach denm ersten Trupp entwickelte sich jedoch eine gewisse Routine. Aufgeklebt wurden die weißen fluffigen Kameraden dann mit weißer Kuvertüre.

Es greift der Cheerleadereffekt, in der Gruppe sehen sie sehr gut aus, wenn man jedoch den einzelnen Soldaten betrachtet, erkennt man gewisse Unzulänglichkeiten. Auch war die Farbe nicht ganz geeignet, da man mit der Zeit sehen konnte, dass sie sich ein wenig über den restlichen Marshmallow verteilte. Beim nächsten Mal, wenn es denn ein solches gibt, sollten zudem die Muffins unter den Sturmtruppen etwas weniger langweilig sein.
Alles in allem bin ich jedoch mit dem Ergebnis zufrieden, ebenso waren es die Gäste und, was das wichtigste ist, das Geburtstagskind.

Sonntag, 16. August 2015

Waffen!! In bunt!!

Wie vor einiger Zeit berichtet, kam ich beim Einkaufen irgendwann an einer Nerfgun nicht mehr vorbei, ohne sie in den Einkaufswagen zu legen. Ich wollte das Ergebnis des Bemalens der Welt nicht vorenthalten, auch wenn ich es zwei Monate nach der Fertigstellung präsentiert wird.
 



Ich habe etwa drei Nachmittage an dem Ding gearbeitet. Mithilfe eines Tutorials war das Zerlegen ohne größere Probleme möglich, auch wenn direkt nach der ersten gelösten Schraube eine winzige Feder aus dem Schlitten herausspringen und sich im Wohnzimmer verstecken wollte. Schrauben und Einzelteile verschwanden für die Dauer des künstlerischen Prozesses in Plastikbeuteln.

Als erstes, nach dem ausgiebigen Abschleifen aller Einzelteile um die Plastikoberfläche von seltsamen Aufdrucken und Firmenlogos zu befreien und für die Farbe vorzubereiten, ging es an die frische Luft, die großen Bauteile wurden mit brauner Acrylfarbe aus der Sprühdose grundiert. Acryl habe ich danach dann noch in weiteren Schichten und verschiedenen Farben und Intensitäten aufgetragen. Mit Trommel und Schlitten bin ich doch recht zufrieden, das Trockenbürsten mit silberner Farbe auf schwarzem Grund hat gut funktioniert.

Am Ende kam dann noch die größte Herausforderung, das dumme Ding musste wieder zusammengesetzt werden. Natürlich musste ich es wieder auseinander schrauben, da ich ein Bauteil vergessen hatte, aber letztlich fand alles seinen Platz. Der erste Schuss nach dem Umstyling traf zielsicher den mittelgroßen und mittelmächtigen Cthulhu zwischen die Augen.



Fazit:
Es hat Spaß gemacht und wird bestimmt bei Gelegenheit wiederholt. Mit etwas Ruhe und Konzentration sind auch Zerlegen und Zusammensetzen des Spielzeugs ein wesentlich geringeres Problem, als ich befürchtete.
Für das nächste Mal nehme ich mit, dass einige Teile mehr Farbe benötigen, da sie auch beim fertigen Objekt noch immer in grellem Orange leuchten oder dieses noch durchschimmert. Hier wäre mehr Geduld hilfreich. Der fehlenden Geduld werfe ich auch vor, dass die Kanone keine Lackierung mehr erhalten hat. Vermutlich werden dadurch im Laufe der Zeit Abnutzungserscheinungen auftreten.
Insgesamt bin ich für den ersten Versuch aber zufrieden und betrachte die Probleme eher als lehrreiche Erfahrungen.