Vor kurzem hatte ich eine kurze Meinungsverschiedenheit mit einer Freundin über die Frage, ob denn wohl ein Stormtrooper oder BB 8 der coolere Star Wars Charakter sei.
Die Antwort scheint mir eindeutig zu sein...
Gedanken, Geschichten, Texte, die meinem wirren Verstand entsprungen sind und die ich hier niederschreiben möchte. Und dabei vollkommen subjektiv, ohne roten Faden und den Anspruch auf Richtigkeit oder Sinn, dafür mit viel Gemecker und Bosheit.
Mittwoch, 27. April 2016
Lange nichts geschrieben, was?
Ich blockiere mich momentan selbst
aufgrund der Großartigkeit der Werke anderer. Ich möchte schreiben,
zeichnen, malen, erschaffen, doch ich betrachte das, was größere
Geister als ich geleistet haben, und erkenne, dass meine Arbeiten
niemals an diese Qualität heran reichen werden. Ich lese die Bücher
meisterhafter Autoren und verzweifle vor der Gewalt und Tiefe ihrer
Gedanken und Worte. Ich sehe Bilder von wahren Künstlern und schäme
mich für die billigen Kritzeleien, die ich abliefern kann. Doch ist
das der richtige Ansatz, sollte mich der Vergleich mit Anderen
entmutigen, dazu bringen, es lieber gar nicht erst zu versuchen?
Wahrscheinlich werde ich niemals etwas
von wahrer Größe und Kunstfertigkeit erschaffen, doch das ist auch
gar nicht Sinn und Zweck der Übung. Ich möchte zum Ausdruck
bringen, was mich bewegt, was ich fühle, was ich denke und nicht in
Wettbewerb mit echten Künstlern treten. Wie könnte ich dies auch
ohnehin wagen? Ich muss mir bewusst machen, dass ich mich nicht mit
ihnen messen sollte, sondern ihre Werke als Inspiration und Ansporn
nehmen, als Quell der Freude, als etwas, das mein Herz bewegt und
mich zum Nachdenken bringt. Ich darf nicht auf all die Bücher und
Bilder wie auf Konkurrenten blicken, sondern vielmehr wie auf Freunde
und Lehrer. Ich muss die Dinge nicht auf die Art anderer Menschen angehen und erledigen; ich muss vielmehr meinen eigenen Stil finden, mit dem ich mich wohl fühle.
Dann wird auch die Blockade
verschwinden und ich kann mich wieder voller Tatendrang und Fieber in
den Schaffensprozess stürzen.
Montag, 28. März 2016
Dienstag, 22. März 2016
Hass...
Ist denn der Hass
die einzige menschliche Empfindung, die uns alle vereint? Wenn man
sich momentan und auch in vergangenen Zeiten auf der Welt umschaut,
scheint er die Konstante zu sein, die uns vom Anfang bis zu unserem
bitteren Ende begleitet.
Wir hassen einander,
weil wir an unterschiedliche Dinge glauben.
Wir hassen einander,
weil wir an unterschiedlichen Orten geboren wurden.
Wir hassen einander,
weil wir uns in irgendwelchen Äußerlichkeiten unterscheiden.
Wir hassen einander,
weil wir unterschiedlich viel besitzen.
Wir hassen einander,
weil andere uns sagen, dass wir uns hassen müssen.
Wir hassen einander,
weil wir Angst voreinander haben.
Und dieser ganze
Hass wird zu einer Spirale, da wir uns gegenseitig aufschaukeln und
wir der Meinung sind, es den anderen immer wieder heimzahlen zu
müssen, wodurch wir uns nur noch mehr gegenseitig hassen.
Dies ist kein
Problem einer Gruppe von Menschen, wir sind alle Teil dieses
grässlichen Ganzen, denn auch wenn wir ihn nicht aktiv nach außen
tragen oder ihn in unserem Inneren gären lassen, stehen wir doch
nicht entschieden gegen den Hass auf und begegnen ihm stumpf und
desinteressiert, desillusioniert. Dieser Gedanke, dass wir uns in
Gruppen aufteilen oder aufteilen müssen, führt umso mehr dazu, dass
wir uns abgrenzen, separieren, hassen.
„Wir hier haben
Werte und sind gut, aber DIE...“ - „Wir hier leben nach dem
richtigen Weg, aber DIE...“
Gerne schieben wir
das Problem „den anderen“ zu, die von ihrem Hass getrieben sind,
ohne zu erkennen, dass diese anderen eigentlich auch nur ein Teil des
großen ganzen Problems der Menschheit ist, ebenso wie wir selbst.
Können wir nicht
einfach damit aufhören? Wir betrachten uns immer als so
hochentwickelt und intelligent und dennoch schaffen wir es nicht uns
von dieser primitiven Abscheulichkeit zu befreien? Wie viel mehr
könnten wir als Menschheit erreichen, wenn wir nicht dieser wilde
Mob hasserfüllter Barbaren wären, die sich um Religionen und andere
Albernheiten streiten, sondern uns darauf besinnen würden, dass wir
gemeinsam handeln müssen? Welche großartigen Taten und Chancen
haben wir durch unser beschränktes kleines Bild dieser Welt
verpasst?
Ich verzweifle an
unserer Spezies und ihrem ständig gleichen Handlungsschema. Kann es
eine Lösung dafür geben?
Montag, 7. März 2016
Was will man machen?
Emotional korrumpiert. So kann man das ganze in zwei Worten zusammenfassen. Ich habe das nicht so gewollt, habe aber offensichtlich beim Aufrechterhalten meiner Schutzschilde versagt. Was auch immer der Grund sein mag, ich muss nun mit den Konsequenzen arbeiten und zu lernen leben.
Der offensichtliche Rat, den ich anderen Menschen in dieser Situation geben würde, mit der betreffenden Person zu sprechen, scheint in diesem Fall nicht sinnvoll zu sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass positive Folgen aus der Offenlegung meiner Korrumpierung entstehen können, ist verschwindend gering; tatsächlich sehe ich eher viele Szenarien vor mir, in denen die eine oder andere Person, oder sogar mehrere, darunter leiden werden. Insofern wird es darauf hinauslaufen, dass ich die ganze Sache mit mir selbst kläre, da auch alle anderen Personen, denen ich mich anvertrauen könnte, kaum geeignet für diese spezielle Situation sein dürften. Ich bin mir der Ironie dies im Internet zu posten, wo es potentiell von allen Menschen dieses lächerlichen Planeten mit seinen lächerlichen Problemen gelesen werden könnte, durchaus bewusst; doch habe ich das Bedürfnis mich mitzuteilen, wie es eben so ist, wenn man ein Problem hat, und dieses Medium erscheint mir am geeignetsten; zumal es hier quasi noch immer so ist, dass ich dies für mich allein schreibe.
Was also tun? Letztlich wird alles so bleiben, wie es war. Ich bemühe mich vielleicht um ein wenig mehr Abstand, obwohl ich mich bei dem Gedanken schon sträube, da er mir unangenehm ist. Ich werde mich nicht aufdrängen und mich darum bemühen alles Unangemessene tief in meinem Inneren zu verbergen, von wo es hoffentlich niemals an die Oberfläche dringen wird. Von Zeit zu Zeit werde ich wohl daran verzweifeln, immer mal wieder wird es mich beschäftigen, ich werde wahrscheinlich auch noch einige Male darüber schreiben, ob nun öffentlich oder nicht. Aber es wird funktionieren und weiter gehen.
Das ist der richtige Weg. Wenn ich es mir nur oft genug sage, werde ich es auch irgendwann glauben.
Der offensichtliche Rat, den ich anderen Menschen in dieser Situation geben würde, mit der betreffenden Person zu sprechen, scheint in diesem Fall nicht sinnvoll zu sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass positive Folgen aus der Offenlegung meiner Korrumpierung entstehen können, ist verschwindend gering; tatsächlich sehe ich eher viele Szenarien vor mir, in denen die eine oder andere Person, oder sogar mehrere, darunter leiden werden. Insofern wird es darauf hinauslaufen, dass ich die ganze Sache mit mir selbst kläre, da auch alle anderen Personen, denen ich mich anvertrauen könnte, kaum geeignet für diese spezielle Situation sein dürften. Ich bin mir der Ironie dies im Internet zu posten, wo es potentiell von allen Menschen dieses lächerlichen Planeten mit seinen lächerlichen Problemen gelesen werden könnte, durchaus bewusst; doch habe ich das Bedürfnis mich mitzuteilen, wie es eben so ist, wenn man ein Problem hat, und dieses Medium erscheint mir am geeignetsten; zumal es hier quasi noch immer so ist, dass ich dies für mich allein schreibe.
Was also tun? Letztlich wird alles so bleiben, wie es war. Ich bemühe mich vielleicht um ein wenig mehr Abstand, obwohl ich mich bei dem Gedanken schon sträube, da er mir unangenehm ist. Ich werde mich nicht aufdrängen und mich darum bemühen alles Unangemessene tief in meinem Inneren zu verbergen, von wo es hoffentlich niemals an die Oberfläche dringen wird. Von Zeit zu Zeit werde ich wohl daran verzweifeln, immer mal wieder wird es mich beschäftigen, ich werde wahrscheinlich auch noch einige Male darüber schreiben, ob nun öffentlich oder nicht. Aber es wird funktionieren und weiter gehen.
Das ist der richtige Weg. Wenn ich es mir nur oft genug sage, werde ich es auch irgendwann glauben.
Sonntag, 6. März 2016
Schlafraubend
Wie unangenehm es ist, wenn etwas das Denken mehr oder minder ständig und umfassend in Beschlag nimmt, und man keine Möglichkeit hat dies heraus zu lassen, weil beispielsweise die Person, mit der man etwas derartiges besprechen würde, der Auslöser der Verwirrung ist.
Man liegt wach und grübelt, ist tagsüber abwesend und denkt nach und versucht die ganze Zeit eine Lösung oder das richtige Verhalten oder einen Ausweg zu finden, doch nichts davon offenbart sich. Es wird eigentlich nur immer schlimmer, da diese Fixierung auf das Thema immer weiter wächst.
Ist etwas mit dir? - Nein, alles ist gut, ich bin nur müde.
Und das ist im Grunde auch korrekt. Müdigkeit ist die negativste Empfindung, die gerade vorherrscht; die andere, allumfassende, ist positiv, wenn auch dadurch wohl noch viel verwirrender.
Möglich, dass es hilft einen Teil des Wirrwarrs hier niederzuschreiben. Möglich, dass es nichts ändert. Sicher, dass es zumindest als Ventil hilfreich ist um ein wenig von dem vorhandenen Druck loszuwerden.
Der unausgegorene und wahrscheinlich leichter getippte als ausgeführte Plan für die nächste Zeit ist "Abstand". Räumlich ist er zwangsweise vorhanden und wird in Kürze noch etwas größer; kommunikativ muss er konsequenter umgesetzt werden; emotional wird er dann hoffentlich folgen, auch wenn schon bei dem Gedanken daran mein Herz in Flammen zu stehen scheint. Aber geht es denn anders?
Man liegt wach und grübelt, ist tagsüber abwesend und denkt nach und versucht die ganze Zeit eine Lösung oder das richtige Verhalten oder einen Ausweg zu finden, doch nichts davon offenbart sich. Es wird eigentlich nur immer schlimmer, da diese Fixierung auf das Thema immer weiter wächst.
Ist etwas mit dir? - Nein, alles ist gut, ich bin nur müde.
Und das ist im Grunde auch korrekt. Müdigkeit ist die negativste Empfindung, die gerade vorherrscht; die andere, allumfassende, ist positiv, wenn auch dadurch wohl noch viel verwirrender.
Möglich, dass es hilft einen Teil des Wirrwarrs hier niederzuschreiben. Möglich, dass es nichts ändert. Sicher, dass es zumindest als Ventil hilfreich ist um ein wenig von dem vorhandenen Druck loszuwerden.
Der unausgegorene und wahrscheinlich leichter getippte als ausgeführte Plan für die nächste Zeit ist "Abstand". Räumlich ist er zwangsweise vorhanden und wird in Kürze noch etwas größer; kommunikativ muss er konsequenter umgesetzt werden; emotional wird er dann hoffentlich folgen, auch wenn schon bei dem Gedanken daran mein Herz in Flammen zu stehen scheint. Aber geht es denn anders?
Dienstag, 16. Februar 2016
Weil es dir nicht wirklich schlecht geht...
Ein melancholischer Tag. Warum nur? Die
Sonne scheint, endlich, nach so vielen grauen und nassen Tagen. Die
letzte Zeit war gut und abwechslungsreich. Und dennoch ist es so.
Ich fühle mich allein und unbedeutend.
Ich vermisse enge Freunde, die in der Ferne sind. Ich sehne mich nach
positiver Bestätigung. Nach Bestätigung, um die ich nicht betteln
muss; die freiwillig und selbstständig gegeben wird. Ich wünsche
mir eine Person, die mir sagt „Ich mag dich“, „Du bist wichtig
für mich“ oder „Schön, dass wir uns kennen. Schön, dass es
dich gibt“
Ich weiß, dass derartige Aussagen oft
schwer herauszubringen sind. Ich selbst bemühe mich auch immer
wieder darum. Schlimm, dass man solche Probleme damit hat den
Menschen, die einem wichtig sind, dies auch auszudrücken und es
nicht immer hinter Sarkasmus und Sticheleien zu verstecken. Ein
Monster, das nur geliebt werden will. Ist es das? Sagt es niemand,
weil es den anderen auch so schwer fällt?
Ich weiß, dass die heutige
Stimmungslage die Realität nur unzureichend wiedergibt. Ich habe
Freunde, gute Freunde, Freunde, die mich mögen, dessen ist sich mein
Verstand sehr bewusst. Die emotionale Gehirnhälfte möchte aber
gerade in Selbstmitleid versinken. Woher kommt das? Schlafmangel?
Winterüberdruss? Der bitter-süße Traum der letzten Nacht?
Der verständige Teil meiner Selbst
hofft nun, dass diese Phase möglichst zügig vorüber geht und dass
ich niemandem mit ihr zur Last fallen werde. Ich sollte mich
verstecken, bis es vorbei ist.
Donnerstag, 11. Februar 2016
Schöne Sache
Liebe ist etwas Schönes, meistens zumindest. Wenn sie erwidert wird. Wenn man sie gemeinsam fühlt und erlebt und sich an ihr erfreut. Sie ist eigentlich sehr einfach und dabei oft auch schrecklich kompliziert und verwirrend.
Warum müssen wir sie noch schwieriger machen? Wozu brauchen wir Kategorien, Schubladen und kleine Schildchen? Warum verleugnen wir sie, versuchen sie zu ignorieren oder vor ihr davon zu laufen, weil sie uns unangenehm und unpassend erscheint? Kann man sie nicht einfach akzeptieren und mit ihr leben? Oder noch besser, kann man sie nicht einfach umarmen, sich ihr hingeben, sie aus tiefster Seele genießen?
Es ist ein positives Gefühl und dennoch machen wir so oft etwas Negatives daraus; Missgunst, Neid und Eifersucht, Hass, Hochmut, sie alle können aus der Liebe erwachsen, so seltsam es auch eigentlich klingt, wenn man darüber nachdenkt.
Wir haben ein Bild im Kopf von der Liebe und wie sie zu sein hat. Warum können nicht auch andere Bilder richtig sein, auch wenn sie es vielleicht nicht für jeden sind? Wieso blicken wir auf andere herab, nur weil ihre Art Liebe zu empfinden oder zu leben nicht der unseren entspricht?
Stehen wir doch einfach zu unseren Gefühlen; besonders, wenn es sich um etwas so großartiges wie Liebe ist. Ist es nicht völlig egal, wen oder gar wie viele Menschen jemand liebt? Solange alle Beteiligten einverstanden und glücklich sind, kann es doch nur etwas Gutes sein.
Also, entspannt euch, öffnet euren Geist, liebt, steht dazu, erfreut euch daran und gönnt auch anderen ihre Freude.
Warum müssen wir sie noch schwieriger machen? Wozu brauchen wir Kategorien, Schubladen und kleine Schildchen? Warum verleugnen wir sie, versuchen sie zu ignorieren oder vor ihr davon zu laufen, weil sie uns unangenehm und unpassend erscheint? Kann man sie nicht einfach akzeptieren und mit ihr leben? Oder noch besser, kann man sie nicht einfach umarmen, sich ihr hingeben, sie aus tiefster Seele genießen?
Es ist ein positives Gefühl und dennoch machen wir so oft etwas Negatives daraus; Missgunst, Neid und Eifersucht, Hass, Hochmut, sie alle können aus der Liebe erwachsen, so seltsam es auch eigentlich klingt, wenn man darüber nachdenkt.
Wir haben ein Bild im Kopf von der Liebe und wie sie zu sein hat. Warum können nicht auch andere Bilder richtig sein, auch wenn sie es vielleicht nicht für jeden sind? Wieso blicken wir auf andere herab, nur weil ihre Art Liebe zu empfinden oder zu leben nicht der unseren entspricht?
Stehen wir doch einfach zu unseren Gefühlen; besonders, wenn es sich um etwas so großartiges wie Liebe ist. Ist es nicht völlig egal, wen oder gar wie viele Menschen jemand liebt? Solange alle Beteiligten einverstanden und glücklich sind, kann es doch nur etwas Gutes sein.
Also, entspannt euch, öffnet euren Geist, liebt, steht dazu, erfreut euch daran und gönnt auch anderen ihre Freude.
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